Eskil Amdal
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Eskil Amdal

T-28 Pilot

Eskil begann bereits im Alter von 12 Jahren auf dem Bauernhof seiner Eltern damit, funkgesteuerte Flugzeuge zu fliegen. Seit dem ersten Flug ist die Luftfahrt eine seiner größten Leidenschaften. 
Obwohl er seine militärische Karriere in der norwegischen Armee startete, führte ihn seine Liebe fürs Fliegen bald zur „Royal Norwegian Air Force“ (RNorAF).
Im Jahr 2007 wurde er als experimenteller Textpilot ausgewählt und Eskils Logbuch beinhaltet mittlerweile mehr als hundert verschiedene Flugzeug- und Hubschraubertypen, darunter die F-35, F-104, Spitfire, Sea Fury, P-51, Mig-15 und die leistungsstarke DC-3 Dakota.
Im Jahr 2012 begegnete er erstmals den Flying Bulls auf deren Skandinavien Tour. Eskil war von der gemeinsamen Leidenschaft und dem Teamgeist stark beeindruckt und empfindet es als Ehre, nun ein Teil dieses Teams zu sein. 

1. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Flug als Pilot?

EA: Ich erinnere mich gut an meinen ersten Solo-Flug. Es war im Februar 2014 in einer SAAB Safari. Es war furchterregend und unglaublich zugleich. 

2. Auf wie viele Flugstunden blicken Sie zurück?

EA: Ich habe 3600 Stunden (Stand August 2019) auf dem Konto, die Mehrheit davon in alten und neuen Kampfflugzeugen.

3. F-22 oder Corsair? Airbus 380 oder B-25?

EA: Corsair, aber auch die F-22 ist heute eine Ikone. A380, nur wegen der enormen Größe. Es ist wirklich erstaunlich, dass wir Menschen ein Flugzeug dieser Größe bauen können und dass es so problemlos abhebt.

4. Welches Flugzeug würden Sie gerne einmal fliegen, wenn Sie frei wählen dürften und warum?

EA: Hm, das ist eine sehr schwierige Frage. Wahrscheinlich die SR-71, vor allem wegen der erstaunlichen Technologie hinter jedem Detail, besonders in den Motoren.

5. Gibt es ein technisches oder Design Detail an Ihrem Flugzeug, das sie besonders fasziniert?

EA: Ich habe das große Glück, verschiedene Flugzeuge zu fliegen. Aber die BLC (Boundary Layer Control) des Starfighters ist etwas ganz Besonderes. 
Das System ist sehr leistungsstark und kommt beim Landen des Fliegers sehr gelegen. Wenn es nicht funktioniert, dann hat man einen harten Arbeitstag vor sich – vor allem wenn man mit mehr als 200kn landen muss. Wenn nur ein Teil funktioniert, ist es noch schlimmer…

6. Hatten Sie angesichts des Alters der Maschinen noch nie ein mulmiges Gefühl beim Einsteigen oder während des Fluges?

EA: Hier bei den Flying Bulls ist die Technik/Wartung erstklassig, dank der Crew, die sich um die Flieger kümmert. Ich habe niemals Zweifel an der Sicherheit der Maschinen. Hätte ich solche Zweifel, würde ich sie nicht fliegen.

7. Was war der turbulenteste Flug in Ihrem Leben?

EA: Wahrscheinlich in der Nacht bei Schlechtwetter während der Operation Allied Force. Ich wurde von SAMs ausgeleuchtet, mir ging das Benzin aus, und ich hatte Probleme potentielle Landeplätze zu finden.

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