Mirko Flaim
Arizona BO105 Trainingscamp
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Mirko Flaim

Hubschrauberpilot

Der jüngste Pilot der Flying Bulls begann nach seinem Schulabschluss mit 21 Jahren mit seiner Hubschrauberausbildung in Graz. Als langjähriger Pilot und Fluglehrer bringt der gebürtige Südtiroler einige Erfahrungen und ein fundiertes Wissen als Berufspilot mit. Diese Erfahrung brachte ihn 2012 als Hubschrauberpilot zu den Flying Bulls. Neben der BO105 kommen bei den Flügen von Mirko Flaim auch Hubschraubertypen wie die Bell Cobra, die Bell 47 und der Eurocopter EC135 zum Einsatz. 
Seit 2018 besitzt Flaim die Hubschrauber Lizenz für den Kunstflug. Er gilt als einziger Italiener mit einer zivilen Helikopter Kunstflug Lizenz und gehört zu den wenigen, die eine US FAA Helicopter Aerobatics Lizenz besitzen. 

1. Erinnern Sie sich an ihren ersten Flug als Pilot?

MF: Mein Taufpate hat mir zur Firmung einen Rundflug im Hubschrauber geschenkt. Von da an war für mich alles klar! Endlich selbst ans Steuer durfte ich dann einige Jahre später bei einem Schnupperflug auf einer Enstrom 280 in der Schweiz. Diese Momente werde ich nie vergessen. 

2. Auf wie viele Flugstunden blicken Sie zurück?

MF: Bei mir sind es über 4.000 Flugstunden.

3. Welches Flugzeug oder welchen Hubschrauber würden Sie gerne einmal fliegen, wenn Sie frei wählen dürften?

MF: Den Harrier, der ist ja fast wie ein Hubschrauber. Ansonsten würde ich gerne mit dem Eurocopter X3 fliegen, den es im Moment leider nur als Prototyp gibt. Aber vielleicht ist das Hubschraubertechnologie der Zukunft.

4. Welche Flugeigenschaften begeistern Sie bei welchem Hubschraubertyp besonders?

MF: Die Kunstflugeigenschaften der BO105 sind der Wahnsinn! Es ist faszinierend, was dieser Hubschrauber alles kann. Gerade wenn man weiß, wie schwierig ein Hubschrauber zu kontrollieren ist. Es ist etwas ganz Besonderes, die Möglichkeit zu bekommen, so etwas Einzigartiges beruflich machen zu dürfen.

5. Gibt es ein technisches oder Design Detail an Ihrem Hubschrauber, das Sie besonders fasziniert?

MF: Ja, die Plexiglas-Kanzel der Bell 47. Sie bietet den schönsten Ausblick, den man sich beim Fliegen wünschen kann. So eine Rundumsicht gibt es bei keinem anderen Hubschrauber. Alle Rundfluggäste können sich freuen.

6. Hatten Sie angesichts des Alters der Maschinen noch nie ein mulmiges Gefühl beim Einsteigen oder während des Fluges?

MF: Nein, schließlich haben wir bei den Flying Bulls die am besten gewarteten Hubschrauber überhaupt.

7. Was war der turbulenteste Flug in Ihrem Leben?

MF: Ich hatte schon mal kleinere „Turbulenzen“, aber nichts Nennenswertes. Man braucht in der Fliegerei auch ein wenig Glück.

8. Welcher Hubschrauber gehört noch unbedingt in die Sammlung der Flying Bulls?

MF: Eine Sikorsky S61, um auch auf dem Wasser landen zu können. Die Cessna Caravan würde sich bestimmt über Gesellschaft freuen.

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