Stefan Doblhammer
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Stefan Doblhammer

Militär- und Alpha Jet Pilot

Stefan Doblhammer begeisterte sich schon seit frühester Kindheit für die Fliegerei. Vor allem schnelle, mit Jet-Triebwerken ausgestattete Kampfflugzeuge, zogen ihn magisch an. Damit war sein Weg vorgezeichnet. Kaum hatte er die Wehrpflicht absolviert, begann der Oberösterreicher sogleich mit der Ausbildung zum Militärpiloten. Ein Beruf, den er bis heute hauptberuflich und vor allem leidenschaftlich ausübt. In den folgenden Jahren flog Doblhammer militärische Luftfahrzeuge vom Turboprop-Trainer bis zum Überschallflugzeug. Dabei erlangte er ausgezeichnete Flugfertigkeiten, die er seit 2014 als Pilot der Flying Bulls bestens einsetzen kann: im Cockpit der pfeilschnellen Alpha Jets.

1. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Flug als Pilot?

SD: Daran erinnere ich mich sehr genau. Als Flugschüler in einer C152 übernahm der Fluglehrer das Steuer und demonstrierte, wie man "Häuser groß und wieder klein macht“. Nach diesem Flug brauchte ich eine Weile, um mich zum Weitermachen zu entscheiden.

2. Auf wie viele Flugstunden blicken Sie zurück?

SD: Ungefähr 1.800 Flugstunden auf strahlgetriebenen Kampfflugzeugen und etwa 300 Flugstunden auf Prop und Turboprop.

3. F-22 oder Corsair? Airbus 380 oder B-25?

SD: Aus Fliegersicht sind auf jeden Fall Corsair und B-25 herausfordernder, aber die Leistung einer F-22 zu erleben oder die Masse eines A380 zu bewegen, wäre ebenso eine tolle Erfahrung. Am Besten alle vier!

4. Welches Flugzeug würden Sie gerne einmal fliegen, wenn Sie frei wählen dürften und warum?

SD: Die Liste wäre unendlich lang. Jedes Flugzeug bietet seine Reize und stellt individuelle Anforderungen. Aber schnell muss es sein.

5. Hatten Sie angesichts des Alters der Maschinen noch nie ein mulmiges Gefühl beim Einsteigen oder während des Fluges?

SD: Da habe ich vollstes Vertrauen in unsere Technik und Wartung.

6. Was war der turbulenteste Flug in Ihrem Leben?

SD: Nicht der Flug selbst, aber die Zeit nach einem Luftkampfmanöver beim Militär, als ich mir bei hoher g-Belastung eine Verletzung an der Halswirbelsäule zuzog. Das war die fliegerisch turbulenteste Zeit in meinem Leben: neun Monate Therapie und Reha einhergehend mit dem Flugverbot.

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