Rainer Wilke
Mehr erfahren
Teilen

Rainer Wilke

Helikopter Akrobatik Spezialist

Als 6-jähriger durfte er bei einer Flugveranstaltung in einem Helikopter mitfliegen. Diese Erfahrung hat seinen Lebensweg geprägt. Der Traum, Pilot zu werden, schien vorerst jedoch unerreichbar zu sein. Dabei hatte Rainer Wilke schon immer zwei große Träume: Schnelle Autos und die Fliegerei. Nach seinem Ausbildungsabschluss zum Mechaniker wurde er als Wehrpflichtiger eingezogen. Im Wehrdienst war er dann als Panzergrenadier tätig, was so gar nicht seinem Wunschziel entsprach. Er setzte alles daran, die Pilotenausbildung bei der Bundeswehr beginnen zu dürfen. Das schaffte Rainer schlussendlich und wurde auf einem Hubschrauber vom Typ Alouette II geschult. Ab diesem Zeitpunkt ging Rainers Entwicklung stetig voran. 
Mit 36 Jahren kam er dann erstmals mit dem Helikopter Kunstflug in Berührung. Das heutige hohe Können als Helikopter Kunstflugpilot hat sich Rainer Wilke über die Jahre durch ständiges Training selbst angeeignet. Er war auch die Initialzündung für das Kunstflugengagement der Flying Bulls. Heute zählt Wilke zu den besten Helikopter Kunstflugpiloten der Welt. Er versteht es, seine BO105 im absoluten aerodynamischen Grenzbereich zu bewegen.

1. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Flug als Pilot?

RW: Absolut, aber ich verrate nicht, warum …

2. Welches Flugzeug würden Sie gerne einmal fliegen, wenn Sie frei wählen dürften, und warum?

RW: Die SU 30. Mit diesem Flugzeug kann man für einen Jet unglaubliche Flugmanöver durchführen.

3. Auf wie viele Flugstunden blicken Sie in Ihrer Pilotenlaufbahn zurück?

RW: Bei mir sind etwa 8.800 Flugstunden.

4. Gibt es ein technisches oder Design Detail an der BO105, das Sie besonders fasziniert?

RW: Ganz eindeutig das Rotorsystem, das seiner Zeit weit voraus war und auch heute Flugmanöver erlaubt, bei denen selbst modernste Hubschrauber ihre Schwierigkeiten hätten.

5. Welche Flugeigenschaften begeistern Sie bei der BO105 besonders? Welche sind eher kritisch zu beurteilen?

RW: Mich begeistert vor allem, dass der Pilot wesentlich früher an seine Grenzen stoßen wird als dieser Hubschrauber. Ich persönlich sehe kein Manöver als kritisch an.

6. Hatten Sie angesichts des Alters der Maschinen noch nie ein mulmiges Gefühl beim Einsteigen oder während des Fluges?

 RW: Nein, niemals! Vor allem, da ich weiß, mit welchem Aufwand alle Maschinen bei uns betreut werden.

7. Was war der turbulenteste Flug in Ihrem Leben?

RW: Das kann ich nicht genau sagen. Es gab viele Flüge, die sich durch eine gewisse „Turbulenz“ ausgezeichnet haben. 

Impressionen

Flotte

Empfohlene Themen

Zum Anfang