Aaron Fitzgerald
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Aaron Fitzgerald

Helikopter Film & Kunstflug Pilot

Aaron Fitzgerald wuchs in Wenatchee (USA) auf, in unmittelbarer Nähe eines USFS (United States Forest Service) Stützpunkts. Er verbrachte in seiner Kindheit viel Zeit damit, jene Flugzeuge und Hubschrauber zu beobachten, die in den umliegenden Bergen zur Bekämpfung von Bränden eingesetzt wurden.

Wenn man Sommer um Sommer solche beindruckenden Flugzeuge am Himmel sieht, ist es kaum überraschend, einen starken Wunsch zum Fliegen zu entwickeln. In Aarons Fall war es nicht anders. Nach erfolgreicher Absolvierung des Pilotenscheins, war er in der Offshore Fliegerei tätig und hat sich mittlerweile hauptsächlich auf das Fliegen für die Film- und Fernsehindustrie konzentriert. Aarons Flugkünste sind in mehr als 100 Filmen und Fernsehshows zu bestaunen. Seit dem Jahr 2018 gehört er zum Helikopter Team der Flying Bulls und vertritt uns in den USA im Team Red Bull Nordamerika als Airshow Pilot für Helikopter Kunstflüge.

1. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Flug als Pilot?

AF: Mein allererster Flug als Passagier war in einem gewöhnlichen Linienflugzeug und es war fantastisch. Mein erster Flug als Pilot war in einer Cessna 172 im Alter von 15 Jahren.

2. Auf wie viele Flugstunden blicken Sie zurück?

AF: Es sind etwas mehr als 8.500 Flugstunden.

3. Welches Flugzeug oder welchen Hubschrauber würden Sie gerne einmal fliegen, wenn Sie frei wählen dürften?

AF: Ich würde wirklich gerne den AH-64 oder den Eurocopter Tiger fliegen. Die würden sicher eine Menge Spaß machen.
Die A-10 hat auch einen Platz in meinem Herzen. In der Armee war es immer sehr beruhigend, wenn A-10’s über uns waren.

4. Welche Flugeigenschaften begeistern Sie bei welchem Hubschraubertyp besonders?

AF: Das Kunstflug-Potential der BO-105. Das ist zweifelsohne die beeindruckendste Eigenschaft aller Hubschrauber, die ich jemals geflogen habe. Es ist einfach bemerkenswert, sie auf diese Art und Weise fliegen zu können. Das Kunstfliegen von Rainer Wilke und ‚Blacky‘ zu lernen war eine große Ehre für mich.

5. Gibt es ein technisches oder Design Detail an Ihrem Hubschrauber, dass Sie besonders fasziniert?

AF: Das Rotorsystem der BO-105, das seiner Zeit schon immer voraus war und sich über all die Jahre bewährt hat. Die Leistung der AS350 B3e ist auch beeindruckend. Es ist fast schon ein Luxus, so viel Leistung zur Verfügung zu haben.

6. Hatten Sie angesichts des Alters der Maschinen noch nie ein mulmiges Gefühl beim Einsteigen oder während des Fluges?

AF: Niemals! Wenn man sieht, wie viel Aufwand betrieben wird, um diese Maschinen zu erhalten, hat man jedes Vertrauen der Welt.

7. Was war der turbulenteste Flug in Ihrem Leben?

AF: Davon gab es viele! In den Bergen gibt es oft Turbulenzen. Hier habe ich schon ziemlich viele turbulente Flüge erlebt. Aber eine Fahrt durch den dichten Verkehr zum Flughafen von Los Angeles ist viel beängstigender. 

8. Welcher Hubschrauber gehört noch unbedingt in die Sammlung der Flying Bulls?

AF: Ich persönlich finde die Sikorsky S58T sehr toll. Das wäre eine nette Ergänzung. Außerdem mag ich die MD500 sehr. Vielleicht sollten sich die Flying Bulls auch ein Exemplar davon zulegen. 

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