Miguel Hochleitner

T-28 Airshowpilot & Fallschirmspringer-Absetzprofi

Bereits als Kleinkind von Modellflugzeugen in den Bann gezogen, verschrieb sich Miguel Hochleitner schon früh seiner Passion – dem professionellen Fliegen. Hierfür schloss er im frühen Jugendalter mit der Segelflugschein-Ausbildung ab. Das “richtige” Handwerk eignete er sich mit dem Militärflugzeug PC-7 der Österreichischen Luftwaffe an. 2008 beginnt er nebenberuflich bei den Flying Bulls die Pilatus Porter PC-6 zu fliegen - mit welcher er so manche Fallschirmspringer sicher absetzt. Seit Beginn 2017 ist Miguel auch Pilot der T-28 Trojan und auf Airshows im Einsatz!

1. Erinnern Sie sich an Ihren ersten Flug als Pilot?

MH: Ich hab mit 15 Jahren mit dem Segelfliegen angefangen. Der erste Start war mit der Winde. Ich hab geglaubt ich sitze in einer Rakete als es dann fast senkrecht in den Himmel ging. Ich war völlig überwältigt. Seitdem bin ich dabei.

2. Auf wie viele Flugstunden blicken Sie zurück?

MH: Ca. 3000 Stunden

3. F-22 oder Corsair? Airbus 380 oder B-25? (Welche Maschine ist als Flugerlebnis für dich reizvoller?)

MH: Das kann ich nicht sagen. Jedes Flugzeug hat seinen eigenen Reiz für mich, eben auf eine andere Weise.

4. Welches Flugzeug würden Sie gerne einmal fliegen, wenn Sie frei wählen dürften und warum?

MH: Mit dem Flugzeug das es schafft in eine Umlaufbahn in den Weltraum zu fliegen, denn das ist die Krönung der Fliegerei.

5. Gibt es ein (technisches oder Design-) Detail an Ihrem Flugzeug/Hubschrauber, das Sie besonders fasziniert?

MH: Wenn man die PC6 als Pilot richtig einsetzen kann, dann ist es faszinierend wo man damit überall starten und landen kann. Dafür ist diese Maschine entwickelt und gebaut worden.

6. Hatten Sie angesichts des Alters der Maschinen noch nie ein mulmiges Gefühl beim Einsteigen oder während des Flugs?

MH: Nein! Auf das Alter des Flugzeuges kommt es nicht an. Sondern wie es behandelt und gewartet wird und da mach ich mir bei den Flying Bulls keine Sorgen.

7. Was war der turbulenteste Flug in Ihrem Leben?

MH: Zum Glück hatte ich bis jetzt keine größeren kritischen Situationen. Kleinigkeiten gibt es immer wieder mal zu bewältigen, aber das ist normal. Da habe ich im Straßenverkehr schon mehr erlebt.

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