Mirko Flaim

Die Lizenz zum Cobra-Fliegen

Als Helikopter-Pilot bei den Flying Bulls darf Mirko Flaim seit nunmehr vier Jahren einige der außergewöhnlichsten Schmuckstücke der Luftfahrtgeschichte fliegen. Eine ganz besonders spektakuläre Maschine aus der Flying-Bulls-Flotte war jedoch bislang allein Chefpilot Siegfried „Blacky“ Schwarz vorbehalten: die Bell AH-1 Cobra. Seit kurzem darf Mirko Flaim aber auch ans Steuer dieses legendären Kampfhubschraubers.

„Ich war selbst freudig überrascht und sehr geehrt, dass sich Blacky entschieden hat, auch mich künftig sein 'Baby' fliegen zu lassen“, erzählt Mirko Flaim, dem dafür allerdings vorerst noch die amerikanische Fluglizenz fehlte, die für das Fliegen des für die USA registrierten Helikopters vorgeschrieben ist.

Als er dann im April 2015 den amerikanischen Berufspilotenschein in den Händen hielt, ging die Umschulung im „eigenen Haus“ los. Gibt es doch neben der Maschine der Flying Bulls nur mehr eine weitere zivil zugelassene Cobra in Europa und eine gute Handvoll in den USA.

Mittlerweile hat Mirko Flaim schon zahlreiche Soloflüge absolviert und ist von seinem neuen Fluggerät absolut begeistert. „Die Cobra ist leistungsstark und sehr schnell. Der Sound, wenn sie vorbeifliegt, ist unbeschreiblich, sie zu fliegen, einfach ein sensationelles Gefühl. Da sitzt du die ganze Zeit mit einem Smile im Gesicht drinnen.“

Zuletzt hat Mirko Flaim den spektakulären Kampfhubschrauber den Besuchern der „HeliDays“ in Gmunden in all seiner Pracht präsentiert. Ihre nächsten gemeinsamen Auftritte haben die beiden im Oktober beim „Tag der Luftfahrt“ in Linz und bei der „Heli-Power“ in Hohenems.

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