Trainingslager der Flying Bulls

in Maribor

Übung macht den Meister – auch bei den Flying Bulls. Die Piloten, Techniker, Flugzeuge und Helikopter der Flying Bulls stehen vor einer langen Flugsaison. Da ist intensives Training natürlich ein gern gesehenes „muss“. Um alle für die kommenden Events fit zu machen, stand Mitte April im slowenischen Maribor ein Trainingslager auf dem Programm. Geübt wurden Displays, Formationen und das Zusammenspiel innerhalb der Flying Bulls. Dabei wurde Wind, Regen und schlechtem Wetter erfolgreich getrotzt. Eine starke Leistung unseres höchst motivierten Teams.

Das Trainingsprogramm bestand aus Einzeltraining, Gruppen-Displays, Besprechungen, Analysen und vor allem harter Arbeit für alle Beteiligten, angefangen von den Piloten bis hin zu den Technikern und Supervisor. Der Ablauf war bereits Wochen zuvor akribisch durchgeplant worden - wurde allerdings von Wind und Regen beeinflusst. Beinahe täglich mussten die ursprünglich geplanten Flüge verschoben oder getauscht werden. Trotz der erschwerten Bedingungen konnte das Trainingslager erfolgreich durchgeführt werden. 

Eröffnet wurde die Trainingswoche von der Push Pull, der Corsair und zwei Alpha-Jets. Diese begannen nach einer kurzen Einflugphase mit den sogenannten Displays. Dabei werden jene Elemente geflogen, welche im Rahmen einer Flugshow gezeigt werden. Im Laufe der Woche stieg auch noch die B-25 in das Training ein. Nach den Einzeldisplays wurden Doppel- ,dreifach,- und vierfach-Displays geflogen. Eine ähnliche Vorgangsweise gab es auch bei den Helikoptern. Sowohl die Bell Cobra, als auch die BO 105 perfektionierten die Einzeldisplays, bevor diese beiden ein Doppel-Display vollführten.

All diese Trainingsflüge, Displays und Durchläufe wurden stets von Supervisor beobachtet. In vielen Gesprächen und Analysen wurden mit den Piloten die Flüge besprochen. Dabei beurteilten die Supervisor jedes Manöver bis ins kleinste Detail. Dementsprechend anstrengend gestaltete sich die Woche für die Piloten: Nicht nur in der Luft, als Sie die Displays flogen, sondern auch bei der Nachbesprechung,  war stets höchste Konzentration gefordert.

Arbeitsintensiv verlief die Woche auch für die Techniker, die stets dafür sorgten, dass alle Maschinen trotz des schlechten Wetters top gewartet zur Verfügung standen. Auch hier wurden konkrete Arbeitsabläufe durchgespielt und anschließend besprochen.

Nach dieser intensiven Trainingswoche freuen sich die Flying Bulls  auf die kommenden Events 2016 – hoffentlich bei besseren Wetterbedingungen.

Impressionen

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